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München - Weltstadt der Fototechnik

Von den zahlreichen Münchner Objektiv- und Kameraherstellern gibt es heute nur noch einen: Linhof (Großformatkameras). Aber wen gab es sonst noch?

 

 

 

Steinheil produzierte in München (Germersheimer Str. 10) von 1855 bis 1969. Hier ein 1927 gebautes 15 cm Objektiv für die Plattenkamera Perka. Der Compur-Verschluss  wurde von Deckel  gebaut. Alle 3 Teile: Gehäuse (Perka), Verschluss (Deckel) und die Optik (Steinheil) stammen aus München.

 

Steinheil baute Ferngläser, die auch als Teleobjektiv verwendet werden konnten.
 

 

 Zwei Steinheil-Objektive Cassar für die Edixa-Stereo.
 

 

 

 

Bei Fotografen immer noch sehr geschätzt ist das lichtstarke Heligon-Objektiv von Rodenstock.

 

Rodenstock baute ab 1881 in der Isartalstraße Kameras und Objektive.

Hier das Luxusmodell Clarovid (ca. 1938) mit gekuppeltem Entfernungsmesser für 6x9 cm Rollfilm.

 

 

Agfa war Filmhersteller und Massenproduzent von Kameras und Objektiven. Von 1927 bis 1983 wurde in der Tegernseer Landstraße produziert. Flaggschiff unter den Kleinbild-Sucherkameras war die Ambi-Silette (gekuppelte Entfernungsmessung) mit Objektiven von 35 bis 130 mm und den Nahvorsätzen. Sie war als Konkurrenzmodell zur Leica gedacht.
 

 AGFA Flexilette: Eine zweiäugige Kleinbildspiegelreflexkamera
 

 

AGFA baute auch 8mm Filmkameras mit Wechseloptiken (Vorsatzglieder)

 

 

Direkt unter der Grosshesseloher Eisenbahnbrücke baute Heinz Kilfitt in den 1950er Jahren seine weltweit immer noch sehr geschätzten Kleinbild-Objektive für Leica, M42 und Exakta. Hier ein Makro-Kilar E 2,8/40mm mit M42 Gewinde.

 

 

 

 

Enna fertigte in Untergiesing (Konradinstraße 3) von 1949 bis 1985

 

Lithagon und Ennalyt waren die Glanzleistungen von Enna.  Durch ihre hohe Auflösung sind sie sehr gut an digitalen Kameras verwendbar.
 

 
 Das Enna-Sockelsystem kombiniert ein Bajonett mit dem zur Kamera passenden Anschluss (M42, Exakta, Praktina). Die Objektivköpfe können deshalb an unterschiedlichen Kameras verwendet werden. Der kurze Naheinstellbereich ermöglicht Makroaufnahmen. Die Brennweiten reichen von 24 bis 240mm.

 

 

Schacht baute von 1948 bis 1954 Kleinbildobjektive in der Balanstraße 138

 

 

 

Leitmeyr fertigte Objektive von 1911 bis 1959.

Die Fabrik befand sich zuletzt in Giesing, Deisenhofener Straße 44

 

Feinak baute anspruchsvolle Gehäuse in der Thalkirchner Straße 133

 

Ab 1919 baute Friedrich Objektive in Sendling

 

 

 

Eine Stereo-Kamera von Rietzschel. 1921 wurde die Firma von AGFA übernommen

 

Dr. Staeble produzierte von 1908 bis 1944

in der Daiserstraße (Sendling) und in der Lindwurmstraße.

 

 

Um 1940 war Linhof beim Isartor in der Münchner Altstadt. Linhof ist der letzte Kamerahersteller, der München verblieben ist. Das Werk ist heute in Obersendling.

 

 

Das waren noch nicht alle Münchner Hersteller.  Es gab noch Arri (Arnold&Richter) und Nizo (Niezold&Krämer).

Viel mehr Photographica gibt es im

süddeutschen fotomuseum, bad wörishofen